Glühweinmarathon

Wieder fand ich einmal auf der Internetseite von Frank „laufen-in-dortmund.de“ einen interessanten Lauf. Der erste Glühweinmarathon von Schwerte nach Dortmund, zur Hohensyburg, und zurück war die erste Etappe von 26 Kilometer bei beachtlichen 600 Höhenmeter. Das Motto der Laufes „Miteinander statt gegeneinander“ ging auf.

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Zwölf MarathonläuferInnen starteten um 6:30 Uhr und 1,5°C am Freischütz in Schwerte bei totaler Finsternis. Das Laufen war durch die Vororte noch angenehm, anschließend durch Wälder und Feldwege doch sehr anstrengend. Dabei vergaß ich das ausreichende trinken, was sich später noch rächen sollte. Viele Streckenabschnitte kannte ich noch von der Trail WM, schöne neue kamen an diesem Sonntag dabei.

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Erst als des hell wurde fühlte ich mich wohl und es lief bei mir „rund“.

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Auf dem Rückweg bekam ich schwere Beine, in diesem Moment für mich noch unerklärlich. Es waren gerade einmal ca. 23 Kilometer zurück gelegt. Ich quälte mich bis zu 1. Versorgungsstelle bei Kilometer 26.

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Hier warteten schon die 50 Läufer, darunter auch Marion und Frank, für den 16 Kilometer Glühweinlauf mit 200 Höhenmetern. Sie sahen sofort meinen bedauernswerten Zustand. Jetzt erst einmal Apfelschorle und etwas essen. Nach einer zu langen Pause liefen wir durchgefroren auf die erste 8 Kilometer Runde.

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Nichts ging, Wolfgang sprach mir immer wieder Mut zu und irgendwie schaffte ich es doch.

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Noch eine Pause, die 16ner ließen sich den Glühwein schmecken. Darauf hatte ich jetzt überhaupt keinen Durst, schade eigentlich.

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Die zweiten 8 Kilometer machten mir keine Schwierigkeiten mehr, es lief jetzt irgendwie, vielleicht weil ich wellige Wälderwege mit Matsch und Unebenheiten liebe.

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Im Ziel waren wir ALLE laut Veranstalter nach 42,8 Kilometer und 840 Höhenmetern in 5:21:51 Stunden. Nun ließ sich die Sonne blicken, meine Stimmung war jetzt wieder gut und Marion hat die Bergwertung gewonnen, was will man von einem dritten Advent mehr erwarten.

Eine tolle Laufveranstaltung hatte die Laufgruppe Endorphinjunkies uns geboten, Glühwein, Brötchen, Salate, Kuchen, Würstchen gab es natürlich ebenso wie die Teilnehmerurkunde nach dem Lauf. Was man eigentlich nicht laut sagen darf, alles (wirklich alles) für eine freiwillige Spende. Ich hoffe nur das genug EURO`S zusammen gekommen sind!

In der http://www.tv-flerke.de/fotogalerie/thumbnails.php?album=11

sind noch einige Bilder von der Veranstaltung zu sehen.