Für Heidrun May vom TV Flerke ging es nach langer Zeit am vergangenen Wochenende wieder über eine längere Distanz. Gemeinsam mit ihrer Nichte lief sie in Ulm und um Ulm herum beim 21. Einstein Marathon den Halbmarathon.

Hier sind neben den Läufern auch Rollstuhlfahrer und Inlineskater sowie Walker unterwegs. Ein riesiges Starterfeld machte sich zum Teil in mehreren Startgruppen auf die verschiedenen Distanzen von 5 bis 42 Kilometern.
Mit 14 Grad und Nieselregen herrschte dem Trainer Ortwin Roye zufolge Bestzeitenwetter. Eine neue Bestzeit strebte Heidrun May allerdings nicht an. Da sie ihre Leistungsfähigkeit auf dieser Distanz noch nicht wieder so gut einschätzen konnte, startete sie eher defensiv. Nach 11 Kilometern konnte sie dann ihr Tempo anziehen. Vielleicht hätte sie auch insgesamt schneller laufen können, aber so konnte sie wenigstens hinten raus das Rennen und den Zieleinlauf genießen.
Die Strecke verlief zu Beginn an der Donau entlang. Später ging es durch die Altstadt. Hier waren viele Zuschauer und eine tolle Stimmung. Allerdings warteten hier auch einige Passagen mit Kopfsteinpflaster und kleinere Anstiege auf die Läufer. Abschließend dann aber ein grandioser Zieleinlauf mitten in der Altstadt.
Heidrun May benötigte für den Halbmarathon 2:04:17 Stunden. Damit belegte sie am Ende Rang 10 in ihrer Altersklasse. Mit ihrer Leistung war sie sehr zufrieden.


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